Anatomie der Honigbiene

Die Honigbiene ist ein sehr komplexes Wesen und gibt Wissenschaftlern noch heute viele Rätzel auf.

Die Anatomie:

anatomie

1. Zunge; 2. Fühler; 3. Mund; 4. Gehirn; 5. Futtersaftdrüsen; 6. Flügel; 7. Herzschlauch; 8. Honigblase; 9. Mitteldarm; 10. Enddarm + After; 11. Stachel + Giftdrüse; 12. Wachsdrüsen; 13. Beine

Auch wenn die Anatomie einer Honigbiene erst einmal nicht spektkulär erscheint, hat die Honigbiene jedoch einmalige Fähigkeiten.

wachsproduktionDen Wachs für den Wabenbau produziert die Biene über ihre Wachsdrüsen und erhöht hierzu einfach ihren Fettstoffwechsel. Die Wachsproduktion ist allein den Baubienen im Stock vorbehalten und sie verbrauchen sehr viel Zucker während dieser Zeit. Müssen Bienen also viel bauen im Bienenstock, dann geht es vermehrt an die Futterreserven.

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nektar uebergabeAuch die Honigproduktion verläuft etwas aufwendiger, als manch einer vermuten mag. Natürlich ist es überwiegend der Blütennektar, der zur Honigproduktion verwendet wird. Doch hieran sind immer mindestens zwei Bienen beteiligt. Die Flugbiene kommt mit dem Nektar zurück zum Bienenstock und übergibt diesen Nektar einer Stockbiene, die diesen dann weiter zu Honig verarbeitet und in den Waben einlagert. Die Flugbiene und die Stockbiene reichern während dieser Zeit den Honig mit körpereigenen Stoffen an und entziehen ihm Wassergehalt, bevor er letztendlich in den Honigwaben eingelagert wird. Dies ist der Grund, weshalb der Honig so viele nutzbringende Bestandteile enthält. Gifte und Schadstoffe werden während dieses Vorganges durch die Bienen herausgefiltert und ausgeschieden.